„Sinnvoll investiertes Geld“

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Feuerwehr Benk erhielt neues Transportfahrzeug – Gemeinde muss 56 000 Euro beitragen

Brechend voll war die Fahrzeughalle der Feuerwehr Benk bei der Feierstunde für die Einweihung des achtsitzigen Abschnittsleiterfahrzeugs mit Anhänger. Das 75 000 Euro teure Fahrzeug ergänzt das Löschfahrzeug und ersetzt das nicht mehr funktionsfähige alte Transportfahrzeug, das mittlerweile verkauft worden ist. Aus dem Unterkreis waren Vertreter von 19 Wehren angerückt, um die Verbundenheit mit Benk zu unterstreichen.

Der Männerchor des Gesangvereins Benk-Deps intonierte kräftig das Begrüßungslied „ Frohe Stunden mit guten Freunden binden stets aufs Neue ein festes Band“, bevor der Vorsitzende der Benker Wehr, Tino Schiller, und Kommandant Heiko Müller die Gäste begrüßten. Bürgermeister Gerald Kolb sprach von der Erfüllung eines „lang ersehnten Wunsches der Wehr“ und betonte, dass jeder ausgegebene Euro als sinnvoll investiertes Geld für Schutz und Sicherheit aller Bürger anzusehen sei. Trotz des Staatszuschusses von 13 000 Euro und des Landkreiszuschusses von 6000 Euro habe die Gemeinde noch 56 000 Euro aufbringen müssen. Landrat Hermann Hübner fügte hinzu, dass Staat und Kommunen auch Gelder für die Wehren in den Ortsteilen bereitstellen müssen. Hübner: „Man muss der Bürgerschaft offensiv sagen, dass Schutz und Sicherheit nicht zum Nulltarif zu haben sind“. Kreisbrandinspektor Winfried Prokisch sprach von einem „denkwürdigen Tag in der Geschichte der Benker Wehr“.

„Die barmherzigen Samariter aus Benk bekommen keinen Esel, sondern heute ein neues Fahrzeug“, zog Pfarrer Josef Paulmaier den Vergleich mit der biblischen Geschichte und stellte Fahrzeug und Feuerwehrleute unter den Schutz und Segen Gottes. pr

Pfarrer Josef Paulmaier (rechts) segnete das neue Transportfahrzeug der Ben- ker Feuerwehr im Beisein von (von rechts) Vorsitzender Tino Schiller, Kom- mandant Heiko Müller und Bürgermeister Gerald Kolb

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